#Datenschutz und die Apple Watch

Szenario:Datenschutz

Herr Müller möchte seine Krankenkasse wechseln. Er stellt einen Antrag und bekommt postwendend wenige Tage später zu seinem Erstaunen die Ablehnung seines Antrags. Die Krankenversicherung will ihn nicht versichern.

Unwahrscheinlich …

Auch wenn dieses Szenario relativ unwahrscheinlich ist, ist es theoretisch durchaus möglich, sofern du eine Apple Watch trägst und die erfassten Daten weiter gereicht werden.

Die Apple Watch ist nicht nur ein feines technisches Gimmik, sondern streng genommen auch eine Datenkrake der Superlative in Sachen “persönliche Vital- & Gesundheitsdaten”. Sie speichert:

  • deinen Pulsschlag
  • deine allgemeinen Bewegungsdaten
  • den Schlafrhythmus, sofern dieser nicht von Ladevorgängen unterbrochen wird.

Auch wenn diese Daten auf dem ersten Blick nichts besonderes sind, lassen sich aus ihnen langfristig ganz viele Rückschlüsse über den allgemeinen Gesundheitszustand des Trägers ableiten, die wiederum für Versicherungen, Krankenkassen und vielleicht sogar Arbeitgeber interessant sind.

Auch wenn stark davon auszugehen ist, dass Apple die Daten gem. Datenschutzrichtlinien nicht an Dritte weiterreicht, bleibt ein zarter Hauch von Ungewissheit zurück.

Fazit

So nützlich und trendy die Apple Watch mit ihren ganzen Funktionen auch ist, so gefährlich kann es werden, wenn die erhobenen Daten in falsche Hände geraten geraten sollten.

Chris

Chris

Seit 1999 in der IT in den Bereichen Infrastruktur, Entwicklung und Beratung aktiv.
Zertifizierter Microsoft & Apple Spezialist.
Chris

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